Mittelalter LIVE Tierpark Arche Warder

Hier ein kurzer Bericht von unserem wundervollen Saisonabschluss

 

Vom 23.-25.09. lagerten wir mitten in einem Tierpark, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alten Haustierrassen ein Plätzchen zu geben. Die 150 Darsteller verteilten ihre Lager auf 5 Koppeln. Auf einer Koppel liefen die Tiere sogar frei herum, was nochmal dem ganzen einen sehr schönen Flair verlieh.

Auf der Gelände gibt es einige Rundwege, die zum Spazierengehen einluden. Und wer noch weiter zurück in die Zeit reisen wollte, konnte sich eine frühsteinzeitliche Anlage ansehen. U.a von der Trichterbecherkultur. Nur musste man sich in einem Haus etwas die Nase zuhalten…ein frisch gegerbtes Fell sorgte für wirkliche „Authenzität“ 🙂

 

Auf dem Programm für die ca. 3000 Besucher standen u.a Kampfdarbietungen, Bogenschießen, Wikingerschiffeangeln, Tanzen, eine „Sklavenmarkt“ und Musik von der Gruppe „Die Vertriebenen“. Unsere direkten Lagernachbarn sorgten auch abseits der Bühne für musikalische Unterhaltung. Zum „Sklavenmarkt“ sei anzumerken, dass es sich hier um ein kleines Schauspiel handelt, um den Gästen einmal zu zeigen, wie hart und brutal das Leben damals sein konnte. Familien wurden auseinandergerissen und wie Vieh verkauft und behandelt. Aber es gab am Ende immer ein kleines Happy End 😉

 

Ich freue mich bereits jetzt auf 2012

mit besten Grüßen

Anni

 

 

 

 

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3 Gedanken zu “Mittelalter LIVE Tierpark Arche Warder

  1. Es gibt dazu Überlieferungen von Chronisten, Runensteinen und Sagen: 

    In der Gesellschaft lebte der Wikinger entweder als freier Mensch oder als ein Sklave. Die freien Wikinger waren meist Bauern und wurden Karlar (oder auch Karl) genannt.

    Es gab nur wenige besser gestellte Bauern,aber diejenigen unter ihnen mit größrem Landbesitz gehörten mit zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Wikingerzeit.

     – Besitzer einzelner Höfe, deren Ausmaße eine kleine Siedlung übertrafen, waren meist Fürsten, Jarle oder Könige –

    In Island wurden diese Menschen auch als Goden bezeichnet. Sie bildeten zwar nicht die Ausnahme in der Gesellschaft, waren aber neben den vielen verarmte Bauern, die kein eigenes Land besaßen oder den abhängige Pachtbauern die Tribute zahlen mussten, wohl die wenigsten unter den Nordmännern. Wie in vielen Gesellschaften bildeten die Sklaven, Menschen ohne Besitz und jeglicher Rechte, die niedrigste Klasse. Es gab Männer-, Frauen- und auch Sklavenkinder, die im Krieg als auch auf Raubzügen erbeutet wurden. Sie wurden in der Regel auf Sklavenmärkten weiterverkauft. Die Besonderheit an diesen Sklavenmärkten war, dass es den Sklaven und in Kriegsgefangenschaft Geratenen möglich war, sich selbst freizukaufen. Nach einer Überlieferung setzte der Schmied Toke aus Hörning den Bauern Gudmunsson einen Runenstein zum Gedenken, da er ihm die Freiheit schenkte und ihm sogar etwas von seinem Geld mit auf den Weg gab.

    Es ist heute unklar, ob es vor der Wikingerzeit schon unfreie Sklaven gegeben hat. Wir wissen aber, dass gegen Ende des 8. Jahrhunderts Sklaven auf Wikingerhöfen gehalten wurden, da die Wikinger schnell erkannten, dass die Sklaven nicht nur ein lukratives Handelsgut waren, sondern auch nützliche Helfer im Haus und Hof sein konnten. Besonders Abenteurer fanden die Sklaven nützlich, wenn sie wieder einmal auf „Wikingerfahrt „waren, um neue Beute zu ergattern.

     

    aus:

    /http://www.antike-kulturen.com und es gibt diverse andere Nachweise. u.a. auch im Wikingermuseum von Haithabu nachzulesen. Dort findet diesmal am 05.+.06.11. die jährliche Herbstmesse statt.

  2. Es gibt dazu Überlieferungen von Chronisten, Runensteinen und Sagen: 

    In der Gesellschaft lebte der Wikinger entweder als freier Mensch oder als ein Sklave. Die freien Wikinger waren meist Bauern und wurden Karlar (oder auch Karl) genannt.

    Es gab nur wenige besser gestellte Bauern,aber diejenigen unter ihnen mit größrem Landbesitz gehörten mit zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Wikingerzeit.

     – Besitzer einzelner Höfe, deren Ausmaße eine kleine Siedlung übertrafen, waren meist Fürsten, Jarle oder Könige –

    In Island wurden diese Menschen auch als Goden bezeichnet. Sie bildeten zwar nicht die Ausnahme in der Gesellschaft, waren aber neben den vielen verarmte Bauern, die kein eigenes Land besaßen oder den abhängige Pachtbauern die Tribute zahlen mussten, wohl die wenigsten unter den Nordmännern. Wie in vielen Gesellschaften bildeten die Sklaven, Menschen ohne Besitz und jeglicher Rechte, die niedrigste Klasse. Es gab Männer-, Frauen- und auch Sklavenkinder, die im Krieg als auch auf Raubzügen erbeutet wurden. Sie wurden in der Regel auf Sklavenmärkten weiterverkauft. Die Besonderheit an diesen Sklavenmärkten war, dass es den Sklaven und in Kriegsgefangenschaft Geratenen möglich war, sich selbst freizukaufen. Nach einer Überlieferung setzte der Schmied Toke aus Hörning den Bauern Gudmunsson einen Runenstein zum Gedenken, da er ihm die Freiheit schenkte und ihm sogar etwas von seinem Geld mit auf den Weg gab.

    Es ist heute unklar, ob es vor der Wikingerzeit schon unfreie Sklaven gegeben hat. Wir wissen aber, dass gegen Ende des 8. Jahrhunderts Sklaven auf Wikingerhöfen gehalten wurden, da die Wikinger schnell erkannten, dass die Sklaven nicht nur ein lukratives Handelsgut waren, sondern auch nützliche Helfer im Haus und Hof sein konnten. Besonders Abenteurer fanden die Sklaven nützlich, wenn sie wieder einmal auf „Wikingerfahrt „waren, um neue Beute zu ergattern.

     

    aus:

    /http://www.antike-kulturen.com und es gibt diverse andere Nachweise. u.a. auch im Wikingermuseum von Haithabu nachzulesen. Dort findet diesmal am 05.+.06.11. die jährliche Herbstmesse statt.

  3. Es gibt dazu Überlieferungen von Chronisten, Runensteinen und Sagen: 

    In der Gesellschaft lebte der Wikinger entweder als freier Mensch oder als ein Sklave. Die freien Wikinger waren meist Bauern und wurden Karlar (oder auch Karl) genannt.

    Es gab nur wenige besser gestellte Bauern,aber diejenigen unter ihnen mit größrem Landbesitz gehörten mit zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Wikingerzeit.

     – Besitzer einzelner Höfe, deren Ausmaße eine kleine Siedlung übertrafen, waren meist Fürsten, Jarle oder Könige –

    In Island wurden diese Menschen auch als Goden bezeichnet. Sie bildeten zwar nicht die Ausnahme in der Gesellschaft, waren aber neben den vielen verarmte Bauern, die kein eigenes Land besaßen oder den abhängige Pachtbauern die Tribute zahlen mussten, wohl die wenigsten unter den Nordmännern. Wie in vielen Gesellschaften bildeten die Sklaven, Menschen ohne Besitz und jeglicher Rechte, die niedrigste Klasse. Es gab Männer-, Frauen- und auch Sklavenkinder, die im Krieg als auch auf Raubzügen erbeutet wurden. Sie wurden in der Regel auf Sklavenmärkten weiterverkauft. Die Besonderheit an diesen Sklavenmärkten war, dass es den Sklaven und in Kriegsgefangenschaft Geratenen möglich war, sich selbst freizukaufen. Nach einer Überlieferung setzte der Schmied Toke aus Hörning den Bauern Gudmunsson einen Runenstein zum Gedenken, da er ihm die Freiheit schenkte und ihm sogar etwas von seinem Geld mit auf den Weg gab.

    Es ist heute unklar, ob es vor der Wikingerzeit schon unfreie Sklaven gegeben hat. Wir wissen aber, dass gegen Ende des 8. Jahrhunderts Sklaven auf Wikingerhöfen gehalten wurden, da die Wikinger schnell erkannten, dass die Sklaven nicht nur ein lukratives Handelsgut waren, sondern auch nützliche Helfer im Haus und Hof sein konnten. Besonders Abenteurer fanden die Sklaven nützlich, wenn sie wieder einmal auf „Wikingerfahrt „waren, um neue Beute zu ergattern.

     

    aus:

    /http://www.antike-kulturen.com und es gibt diverse andere Nachweise. u.a. auch im Wikingermuseum von Haithabu nachzulesen. Dort findet diesmal am 05.+.06.11. die jährliche Herbstmesse statt.

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