Hockenheim 2011

Frisch zurück vom Ochinheimer Markt (der mittelalterliche Name der Stadt Hockenheim, die mehr für Autorennen bekannt ist), hier meine Eindrücke vom Wochenende.

Zum zweiten mal fand der Markt in Hockenheim statt und diesmal gab es etwas neues, das ich in dieser Form noch nicht gesehen hatte. Die „größte Wanderburg Deutschlands“ stand mitten auf dem Marktgelände. Man hatte tatsächlich einen Holzburg mit zwei beachtlichen Tortürmen und einer Zugbrücke organisiert, die sicherlich im Verteidigungsfall ihren Zweck erfüllt hätte.

Die Veranstaltung fand im Gartenpark statt, einem lang gezogenen Gelände, was die Wege ein wenig weiter machte als sonst… Besonders für die Beteiligten Gruppen, die ein großes Lager bildeten. Dort gab es ein buntes Durcheinander historisch mehr oder weniger korrekter Gruppen zwischen Vor- und Spät-Mittelalter. Eine etwas genauere Auswahl wäre da in Zukunft durchaus zu wünschen.

Vielleicht sollte man generell auf Märkten Bereiche für Spaßmittelalter und historische Darstellung einrichten? Dann könnte man von der Spaßmittelalter Fraktion auch Gebühren für die Nutzung als Campingplatz verlangen…

Aber das gilt ja nun wahrlich nicht nur für Hockenheim.

Zahlreiche Händler bevölkerten den Markt. Darunter Meister Friedrich, der Kastendrehleiern baut und weitere Exemplare zur Ansicht dabei hatte unter anderem ein Organistrum, eine Drehleier für zwei Personen, die im Mittelalter für Kirchenmusik Verwendung fand. Ich hatte so ein Ding schon oft auf Bildern aber noch nie im Original gesehen. Und wenn man schon mal einen Spezialisten da hat, dann bleibt auch das Fachgespräch nicht aus und ich erhielt eine Reihe interessanter Tipps zu meinem Instrument.

Auch die historischen Spiele von Dieter Zander sollten nicht unerwähnt bleiben. Dieter hat ein umfangreiches Wissen zu diesem Thema und kann über jedes seiner Spiele eine Geschichte erzählen. Ob das „Kosakenschubsen“ oder Hnefatafl (dem „mittelalterlichen Schach“) ist. Ganz nebenbei hatten wir auch die Ehre ihn und seine Familie in unserem Lager zu haben.

Alles in allem hatten wir mal wieder unseren Spaß…

 

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3 Gedanken zu “Hockenheim 2011

  1. Hallo,

     

    hatten die vor zwei Jahren nicht auch schon so ein Holzteil stehen????

    Kann mich da irgendwie dunkel daran erinnern, da hatte das Markthotel seine Zelte drin…aber egal…

     

    Wegen dem „erst durchs Lager um an die Händler zu kommen…“, da das ehemalige BuGa Gelände

    ZWEI ( oder hat es gar drei?) Eingänge hat, ist beim „vorderen“ Eingang dann erst der Weg durch die Lager zu tätigen, wer in der Mitte das Gelände betritt, kann sich dann überlegen, ob man nach links zu der Händlermeile oder nach rechts zu den Lagern geht…

     

    Was die Händler, und deren Geschäft angeht…nicht immer sind Sachen dabei, die einem zu einer „guten“ Darstellung passen, bzw. dann einen höheren Betrag kosten….. und ein Messer kauft sich halt nicht einfach so, oder wenn man halt für eine Darstellung ein bestimmtes Tuch braucht, was die Händlerin nicht hat, dann kann sie ja auch nichts dazu.

     

    Ich persönlich finde es ein wenig schade, daß man (teilweise) lange für einen Parkplatz suchen muß, aber da das Gelände an/in einem Wohngebiet ist, kann man es nicht ändern, hat da jemand Infos, ob es einen speziellen Parkplatz gibt, den man da anfahren könnte?

     

    Orks, naja, hmmm…. Schulter lupfe….

     

    Grüße

     

    Stephanie

  2. Hallo,

     

    hatten die vor zwei Jahren nicht auch schon so ein Holzteil stehen????

    Kann mich da irgendwie dunkel daran erinnern, da hatte das Markthotel seine Zelte drin…aber egal…

     

    Wegen dem „erst durchs Lager um an die Händler zu kommen…“, da das ehemalige BuGa Gelände

    ZWEI ( oder hat es gar drei?) Eingänge hat, ist beim „vorderen“ Eingang dann erst der Weg durch die Lager zu tätigen, wer in der Mitte das Gelände betritt, kann sich dann überlegen, ob man nach links zu der Händlermeile oder nach rechts zu den Lagern geht…

     

    Was die Händler, und deren Geschäft angeht…nicht immer sind Sachen dabei, die einem zu einer „guten“ Darstellung passen, bzw. dann einen höheren Betrag kosten….. und ein Messer kauft sich halt nicht einfach so, oder wenn man halt für eine Darstellung ein bestimmtes Tuch braucht, was die Händlerin nicht hat, dann kann sie ja auch nichts dazu.

     

    Ich persönlich finde es ein wenig schade, daß man (teilweise) lange für einen Parkplatz suchen muß, aber da das Gelände an/in einem Wohngebiet ist, kann man es nicht ändern, hat da jemand Infos, ob es einen speziellen Parkplatz gibt, den man da anfahren könnte?

     

    Orks, naja, hmmm…. Schulter lupfe….

     

    Grüße

     

    Stephanie

  3. Hallo,

     

    hatten die vor zwei Jahren nicht auch schon so ein Holzteil stehen????

    Kann mich da irgendwie dunkel daran erinnern, da hatte das Markthotel seine Zelte drin…aber egal…

     

    Wegen dem „erst durchs Lager um an die Händler zu kommen…“, da das ehemalige BuGa Gelände

    ZWEI ( oder hat es gar drei?) Eingänge hat, ist beim „vorderen“ Eingang dann erst der Weg durch die Lager zu tätigen, wer in der Mitte das Gelände betritt, kann sich dann überlegen, ob man nach links zu der Händlermeile oder nach rechts zu den Lagern geht…

     

    Was die Händler, und deren Geschäft angeht…nicht immer sind Sachen dabei, die einem zu einer „guten“ Darstellung passen, bzw. dann einen höheren Betrag kosten….. und ein Messer kauft sich halt nicht einfach so, oder wenn man halt für eine Darstellung ein bestimmtes Tuch braucht, was die Händlerin nicht hat, dann kann sie ja auch nichts dazu.

     

    Ich persönlich finde es ein wenig schade, daß man (teilweise) lange für einen Parkplatz suchen muß, aber da das Gelände an/in einem Wohngebiet ist, kann man es nicht ändern, hat da jemand Infos, ob es einen speziellen Parkplatz gibt, den man da anfahren könnte?

     

    Orks, naja, hmmm…. Schulter lupfe….

     

    Grüße

     

    Stephanie

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