Gospodin Weliki Novgorod

Der „Großmächtige Herr Nowgorod“

(Quelle z.t. Wikipedia sowie Onasch : Gross Nowgorod)

… oder auch Nowgorod-Weliki (zu deutsch Groß-Nowgorod, früher auch
dt. Navgard/Naugard und altnordisch Hólmgarðr) ist eine Großstadt in
Russland etwa 180 km südsüdöstlich von Sankt Petersburg am Wolchow
nördlich des Ilmensees. Die Stadt hat 216.700 Einwohner (Stand: 2007)
und zählt zu den ältesten Städten Russlands.

Bis 1999 hieß die Stadt einfach Nowgorod und trug das „Weliki“ nur als
inoffiziellen Beinamen. Als jedoch die Stadt Gorki in Nischni Nowgorod
zurückbenannt wurde, kam es zu Verwechslungen. Zur Lösung des Problems
wurde Nowgorod offiziell zu „Weliki Nowgoro

Ist eine Großstadt in Russland etwa 180 km südsüdöstlich von Sankt
Petersburg am Wolchow nördlich des Ilmensees. Volk/Stamm: Slovenen
(Ilmensee-Slawen)

Der „Großmächtige Herr Nowgorod“ war ein Zentrum des Handels, Gewerbes
und Ackerbaus im mittelalterlichen Osteuropa. Bis ins 13. Jahrhundert
hinein wurde in Nowgorod die altrussische Kulturtradition bewahrt, was
vor allem daran lag, dass die Tataren südlich der Region Nowgorods nach
Westeuropa drängten. So litt u.a. vor allem Kiew unter dem
Mongolensturm, was aber immerhin das mongolische Heer Batu Khans
entscheidend schwächte, bis es 1242 im heutigen Tschechien gestoppt
werden konnte. Danach zog sich Batu Khan zurück und gründete den Staat
der Goldenen Horde, der das Kiewer Reich mit seinen Regionen zum
Vasallen machte.

Weliki Nowgorod ist eine der ältesten Städte Russlands (859 gegründet) und wurde von dem warägischen Fürst Rurik

(wenn man der Nestorchronik glaubt , denn es gibt bisher keinerlei
Beweise für die Existenz von Rurik .Auszug Nestor-Chronik: „Rurik, der
ältere, ließ sich in Nowgorod nieder „; AUßER dem Namen der Siedlung
Rurikowo Gorodischtsche- siehe Ende)

dem Gründer des ersten ostslawischen Reichs, von 862 bis 879 regiert.
Nowgorod war bereits im mittelalterlichen Reich der Kiewer Rus eine
Großstadt mit mehreren zehntausend Einwohnern. Die soziale Struktur
bestand aus drei Schichten: reiche Kaufleute und Bankiers (gleichzeitig
Grundbesitzer) standen an der Spitze, gewöhnliche Kaufleute waren
Vertreter der mittleren Schicht; Handwerker und Tagelöhner gehörten der
unteren Bevölkerungsschicht an. Nowgorod war im Hochmittelalter neben
Konstantinopel die einzige Stadt in Europa, in der nicht nur der Adel
und der Klerus, sondern auch das einfache Volk lesen und schreiben
konnten, was heute unter anderem die über 1000 bei archäologischen
Ausgrabungen gefundenen, auf Birkenrinde geschriebenen Briefe (so
genannte Birkenrindenurkunden) bezeugen, die uns vom Alltag in der
mittelalterlichen Stadt berichten. In Nowgorod blühte Handel und Kultur,
hier wirkten berühmte Ikonenmaler wie Theophanes der Grieche und Andrei
Rubljow. Olav I. Tryggvason, Olav II. Haraldsson, Magnus I., Harald
III. suchten in Nowgorod oft Zuflucht, wenn Gefahr drohte. Olav I.
Tryggvason und Magnus I. verbrachten hier sogar ihre Kindheit und Jugend
und hatten zeitlebens eine enge Verbindung zu der Stadt. Von den
Verwüstungen der Mongolenüberfälle verschont, war Nowgorod zeitweise (v.
a. unter Alexander Newski) das Zentrum der Russischen Fürstentümer und
der Sitz des Großfürsten. In dieser Zeit erfüllte Nowgorod, das große
Territorien im Norden Russlands kontrollierte, die Funktion eines
Schutzschildes für das übrige Land. So wurden im Jahr 1240 die
vordringenden Schweden und 1242 der Deutsche Orden abgewehrt.

Im Spätmittelalter war Nowgorod eine von der Kaufmannsschicht geprägte
und von einem Wetsche regierte frühdemokratische Stadtrepublik (es
wählte seit dem 12. Jahrhundert den Fürst, den Erzbischof und den
Bürgermeister der Stadt) mit guten Kontakten zur Hanse, die dort im
Peterhof eines ihrer vier Kontore unterhielt. Die Nowgoroder Schra als
Gesetz dieses Kontors hat sich als wichtige Geschichtsquelle erhalten.
Wichtige Exportwaren waren Waldprodukte, Felle, Holz, Honig und Wachs
sowie Met, Bier und Tran. Man importierte Silber, Buntmetalle, Tuche,
Bernstein, Waffen, Getreide und Gewürze. Als Währung dienten die
Silbergrivne (seit dem 12. Jahrhundert) und der Rubel (seit dem 13.
Jahrhundert). Lange Zeit stand Nowgorod in Konkurrenz zum aufsteigenden
Großfürstentum Moskau, wobei Nowgorod die freiheitlichere
Gesellschaftsordnung repräsentierte. Im 15. Jahrhundert endete diese
Rivalität jedoch mit dem Sieg Moskaus über Nowgorod im Jahre 1478,
hundert Jahre später wurde die Stadt durch die Truppen Iwan des
Schrecklichen noch einmal brutal auf Linie gebracht

Die Nowgoroder Republik

war ein einflussreicher russischer Staat des Mittelalters mit Zentrum in
Nowgorod (heute Weliki Nowgorod). Sie existierte zwischen dem 12. und
dem 15. Jahrhundert und erstreckte sich von der Ostsee bis zum
Uralgebirge.

Anfänge und Grundlagen der Unabhängigkeit

Die ersten Bestrebungen Nowgorods, sich von der Kiewer Rus abzuspalten,
zeigten sich bereits im 11. Jahrhundert. Träger dies Bestrebungen waren
die Nowgoroder Bojaren, unterstützt von der städtischen Bevölkerung, die
Abgaben an Kiew bezahlen und Soldaten für dessen Feldzüge stellen
musste. Seit dem frühen 12. Jahrhundert wählten die Nowgoroder
wechselnde Fürsten zu Regenten, ohne die Großfürsten von Kiew zu
konsultieren. Im Jahr 1136 erreichten die Bojaren und führenden
Kaufleute die politische Unabhängigkeit Nowgorods. Städte wie Staraja
Russa, Ladoga, Torschok und Oreschek, in denen mächtige Statthalter,
Posadniks, herrschten, wurden zu Vasallen und hatten den Status von
Nowgoroder Vorstädten. Auch Pskow war zunächst Teil der Nowgoroder
Republik, begann aber Mitte des 13. Jahrhundert sich aus der politischen
Abhängigkeit zu lösen. Formell wurde die Unabhängigkeit der Republik
Pskow jedoch erst 1348 im Vertrag von Bolotowo anerkannt.

Bis zum 15. Jahrhundert expandierte Groß-Nowgorod nach Osten und
Nordosten. Die Nowgoroder erforschten Gebiete um den Onegasee, entlang
der Nördlichen Dwina und der Küste des Weißen Meeres (siehe Pomoren). Im
frühen 14. Jahrhundert erforschten sie das Nordpolarmeer, die
Barentssee, die Karasee und den westsibirischen Strom Ob. Die ugrischen
Stämme, die den nördlichen Ural bewohnten, mussten ihnen Tributzahlungen
leisten. Die Gebiete nördlich der Stadt waren reich an Pelztieren,
Meeresfauna, Salz und anderen Ressourcen. Diese waren von großer
ökonomischer Bedeutung, da sie die Grundlage für den Handel der
Nowgoroder Republik.

Politische Organisation

as Wetsche, eine auf altslawische Tradition zurückgehende
Volksversammlung, war die höchste politische Autorität in der Republik
während der Epoche der Zugehörigkeit zur Kiewer Rus. Dieses
Regierungsorgan hatte die Kompetenz, Possadniks, Militärführer und ab
1156 sogar Erzbischöfe zu wählen. Diese entstammten meistens dem
Bojarenstand. Der Erzbischof war das Oberhaupt der Exekutivgewalt der
Regierung und der reichste Feudalherr Nowgorods, der die meisten
Ländereien und Einkommensquellen besaß, die ihm vom Kiewer Fürst
übertragen wurden. Der Erzbischof verwaltete die republikanische
Staatskasse, leitete die Außenbeziehungen und hatte das Recht,
Strafurteile zu fällen. Auch gewöhnliche Kaufleute und Handwerker nahmen
am politischen Leben der Nowgoroder Republik teil. Sie bildeten ihre
eigenen Verbände, die als Vorläufer politischer Parteien betrachtet
werden können.

Ab dem 12. Jahrhundert begannen die Verbandsführer ihre Rechte, die
wichtigsten republikanischen Dokumente zu ratifizieren, auszuüben.
Herrscher wurden vom Wetsche aus anderen Fürstentümern eingeladen, mit
denen ein Vertrag namens Rjad unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag
schützte die Interessen der Nowgoroder Bojaren. Die Pflichten des
Herrschers der Nowgoroder Republik waren begrenzt. Er wurde in erster
Linie als militärischer Führer angesehen, konnte jedoch gegen niemanden
Strafverfolgung ausüben.Der Fürst wurde nach Nowgorod meistens in
Kriegszeiten und nur für eine beschränkte Frist eingeladen, wobei er
die in dem Vertrag aufgeführten Bedingungen erfüllen musste. Falls der
Fürst den Erwartungen nicht gerecht wurde, setzte man ihn ab. Dem
Fürsten und seinem Kriegsgefolge war es außerdem verboten, sich
innerhalb der Stadt aufzuhalten und näher als 60 Werst rund um die Stadt
zu jagen.

Das Leben in der Stadt wurde von gewählten Possadniks verwaltet, der
auch als Vermittler zwischen der Stadtbevölkerung und dem Nowgoroder
Fürst fungierte. Die Residenz des Fürsten wurde aus dem Nowgoroder Kreml
(genannt Detinez) in eine Vorstadt namens Gorodistsche verlegt.
Angefangen mit Alexander Newski wurden die Nowgoroder Fürsten aus den
Reihen der Fürsten von Wladimir-Susdal gewählt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft der Nowgoroder Republik basierte auf Landwirtschaft und
Tierzucht (unter anderem Pferdezucht), Jagd, Bienenhaltung und
Fischerei. An der Küste des Finnischen Meerbusens wurde Eisen gefördert.
Städte wie Staraja Russa und andere Orte waren für ihre Salzgewinnung
bekannt. Eine große Rolle, auch bei der Ausbreitung der Nowgoroder
Siedler bis in den Ural, spielte aber vor allem die Pelzjagd.

Nowgorod war ein Mitglied der Hanse und exportierte Güter wie Pelze,
Bienenwachs und Honig in den ganzen Ostseeraum. Eine strategische
Bedeutung hatte daher Nowgorods kleiner Streifen der Ostseeküste, den
viele andere Staaten, vor allem Schweden, zu erobern suchten, um den
Handel Nowgorods zu kontrollieren.

Kultur

Die Nowgoroder Republik gehörte zu den führenden Kulturstaaten Europas.
Während in Westeuropa noch viele Monarchen Analphabeten waren, war die
Bevölkerung Nowgorods durch die vergleichsweise sehr hohe
Alphabetisierung bekannt. Die Bürger Nowgorods kommunizierten
miteinander mithilfe von Birkenrindenurkunden (russisch 5@5ABO=K5
3@0<>BK), die heute oft bei archäologischen Ausgrabungen gefunden
werden und für Aufsehen sorgen. Es handelt sich dabei meistens um
private Briefe, Mitteilungen oder Rechnungen, die Einblick in das
Alltagsleben unterschiedlicher Bevölkerungsschichten bieten.

Die Nowgoroder waren für ihren eigenständigen Stil in der Architektur
und Ikonenmalerei bekannt. Vorherrschende Religion war orthodoxes
Christentum. Die Sprache, die die Nowgoroder sprachen, unterschied sich
vom Russischen im zentralrussischen Fürstentum Wladimir-Susdal und wird
heute als Altnowgoroder Dialekt als separate ausgestorbene ostslawische
Sprache angesehen.

Außenbeziehungen

Die Republik Nowgorod kämpfte gegen den aggressiv expandierenden
schwedischen und deutschen Feudalismus. Während der
Schwedisch-Nowgorodischen Kriege fiel Schweden in Finnland ein, dessen
einige Gebiete Nowgorod gegenüber tributpflichtig waren. Die Ritter des
Deutschen Ordens versuchten ab dem späten 12. Jahrhundert, die baltische
Region unter ihre Kontrolle zu bringen. Insgesamt musste Nowgorod 26
Mal gegen Schweden und 11 Mal gegen den livländischen Schwertbrüderorden
in den Krieg ziehen. Unter Ausnutzung der mongolischen Invasion in
Russland, versuchten die deutschen Ritter zusammen mit den Dänen und den
Schweden vor allem in den Jahren 1240-1242 ihre militärischen
Operationen auf das Gebiet Nowgorods zu verlagern. Ihre Feldzüge
scheiterten jedoch in der Schlacht an der Newa und in der Schlacht auf
dem Peipussee. Am 12. August 1323 wurde der Vertrag von Nöteborg
zwischen Schweden und Nowgorod unterzeichnet, der zum ersten Mal den
Grenzverlauf zwischen dem russischen und dem schwedischen Teil Finnlands
regulierte.

Niedergang Nowgorods

Tver , Moskau und Litauen versuchten ab dem 14. Jahrhundert, Nowgorod zu
unterwerfen. Nach der Erlangung des Titels des Großfürsten von
Wladimir, entsandte Michail Jaroslawitsch von Twer seine Gouverneure
nach Nowgorod, ohne vorherige Absprachen mit den Bürgern. Dieses
Ereignis bewog Nowgorod zu engeren Beziehungen mit Moskau, das sich
damals in scharfer Rivalität mit Twer befand. Je mehr Moskaus Macht
zunahm, gedachten seine Herrscher Iwan Kalita, Simeon der Stolze und
andere, die Unabhängigkeit Nowgorods einzuschränken. Im Jahre 1397
ereignete sich ein entscheidender Konflikt zwischen Moskau und Nowgorod,
in dessen Folge Moskau die Gebiete entlang der Nördlichen Dwina
annektierte.

Um Moskauer Druck zu widerstehen, suchte Nowgorod eine Allianz mit
Litauen und wurde zum Hindernis für Moskaus Bestrebungen, die feudale
Spaltung Russlands zu beseitigen. Die meisten Nowgoroder Bojaren
wünschten die Erhaltung der Republik. Eine prolitauische Partei,
angeführt von der Bojarin Marfa Borezkaja, beeinflusste das Wetsche zu
prolitauischen Schritten. Borezkaja lud den litauischen Fürstensohn nach
Nowgorod ein, um sie zu heiraten und der Herrscher über Nowgorod zu
werden. Sie schloss auch eine Allianz mit Kasimir IV. Die Perspektive,
einer Ausdehnung der katholischen Macht über Nowgorod verursachte jedoch
große Unruhen unter der Nowgoroder Bevölkerung.

Moskau zog den Vorteil aus den bürgerlichen Unruhen in der Stadt und zog
unter Verletzung des Vertrags von Jaschelbizy gegen Nowgorod in den
Krieg. In der Schlacht von Schelon im Jahr 1471 konnten 5000 Moskauer
ungefähr 15000 Nowgoroder besiegen und die Grundlage für die konsequente
Beseitigung der Nowgoroder Unabhängigkeit legen. 1478 sandte Iwan III.
eine Armee zur Belagerung Nowgorods und annektierte schließlich die
ganze Republik zugunsten eines zentralisierten russischen Staates.

Wissenswertes

Weliki Nowgorod ist umgeben von weitläufigen Moor- und Waldgebieten, in
denen insbesondere Torf abgebaut wird. Sehenswert ist die gesamte
Altstadt zu beiden Seiten des Wolchow, im Westen unter anderem mit dem
Nowgoroder Kreml aus dem 11. Jahrhundert. Der Kreml, aber auch die
Sophienkathedrale wurden von dem Fürst Jaroslaw dem Weisen in Auftrag
gegeben. Am Kreml waren zwölf Türme erstellt, es sind heute nur neun
Türme erhalten. Die Festungswand ist 1,3 Kilometer lang. Zahlreiche
historische Kirchengebäude sind in Nowgorod erhalten, darunter die
Sophienkathedrale, die ursprünglich aus Holz gebaut wurde (989 n.Chr.),
dann aber abgebrannt ist. Sie sollte an den Sieg über den Nomadenstamm
der Petschenegen erinnern. Ihre berühmte Bronzetür wurde zwischen 1152
und 1156 in Magdeburg gegossen. Die Altstadt und ihre Umgebung birgt
zudem viele Klöster, darunter ganz besonders das am Ufer des Ilmensees
gelegene Jurjew-Kloster von 1030, das auf dem heutigen
Universitätsgelände liegende Antonius-Kloster sowie das Zwerin- und das
Peryn-Kloster. Ein Freilichtmuseum für Holzarchitektur (Witoslawlizy)
veranschaulicht die Holzarchitektur Russlands. Die gesamte Altstadt mit
Kirchen, Klöstern und Kreml gehört seit 1992 zum Weltkulturerbe der
UNESCO.

Des weiteren:

Rurikowo Gorodischtsche

Russische Übersetzung: „Ruriks befestigtes Städtchen“; skandinavischer
Name Holmgard = „Stadt auf dem Hügel“) ist eine frühmittelalterliche
Siedlung der Rus, etwa zwei Kilometer südlich von Nowgorod gelegen, am
rechten Ufer des Wolchow nahe seines Ausflusses aus dem Ilmensee in
Russland.

Der Platz diente bereits vor der Gründung Nowgorods als
Handelstreffpunkt auf dem „Weg von den Warägern zu den Griechen“, verlor
aber mit dem Aufstieg der Stadt vollkommen seine Bedeutung. Der Ort
diente spätestens ab 1270 den Fürsten von Nowgorod als bevorzugte
Residenz, da sie in der selbstbewussten Patrizierstadt Nowgorod ihre
Macht an die Bojaren und den Wetsche verloren hatten.

Der skandinavische Name Holmgard findet auch in dem Lied To Holmgard and
Beyond der Band Turisas Erwähnung und wird im Kontext des Konzeptalbums
The Varangian Way als erste Station der Reise einer Gruppe von Warägern
nach Miklagard (Konstantinopel) genannt.

Zeitleiste:

59 n. Chr.

Die Stadt Nowgorod wird erstmals erwähnt.

862 n. Chr.

Normannen unter Rurik erobern Nowgorod

879 n. Chr.

Der Waräger Oleg übernimmt die Herrschaft in Nowgorod, erobert Kiew und wird erster Großfürst von Kiew.

972 n. Chr.

Das Reich der Rus wird unter den Söhnen von Swjatoslaw aufgeteilt. Jaropolk I. erhält Kiew. Wladimir I. erhält Nowgorod.

05.04.1242

In der Schlacht auf dem Peipussee besiegt ein russisches Heer unter
Führung des Nowgoroder Fürsten Alexander Jaroslawitsch Newski ein Heer
des Deutschen Ordens und des Schwertbrüderordens und setzt damit der
Ostexpansion ein Ende und Verhindert so die Katholisierung Russlands.

14.11.1263

Gestorben: Alexander Jaroslawitsch Newski stirbt in Gorodez. Alexander
Jaroslawitsch Newski war ein russischer Fürst der Rurikiden-Dynastie. Er
gilt als russischer Nationalheld und ist ein Heiliger der orthodoxen
Kirche. Er regierte als Fürst von Nowgorod (ab 1236) und Großfürst von
Wladimir (ab 1252).

05.11.1494

Zar Iwan III. lässt den Peterhof, das Kontor der Hanse in Nowgorod, schließen und zerstören.

02.01.1570

Truppen Iwans IV., des Schrecklichen, beginnen mit der Plünderung und
Zerstörung Nowgorods, rund 60.000 Einwohner sollen ermordet worden sein.

Städtepartnerschaft (BRD) :

Bielefeld, Deutschland (seit 1983)

Weliki Nowgorod ist Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse.

Literatur:

Literatur

• Norbert Angermann und Klaus Friedland (Hrsg.): Nowgorod. Markt und
Kontor der Hanse. Böhlau, Köln u. a. 2002, ISBN 3-412-13701-4.

• Donald O’Reilly: Alexsandr Nevsky – Russia’s Savior. In: Military History. 4/2004, S. 58–80

Links: Russisch

http://www.novgorod.ru/

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