Freisen 2011 – Schlammschlacht auf demLande

Freisen ist ein kleiner Ort im Saarland, nicht weit von Kusel oder St.Wendel , wie man das nehmen mag. Dort findet jedes Jahr im August  in einem Tierpark ein „kleiner“ Markt statt. Tatsächlich wird das langsam ganz schön groß, besonders, wenn man das Lager miteinbezieht: Ich schätze das insgesamt mal auf drei bis vier Fußballfelder.

War es, weil wir weiter von zu Hause weg waren als sonst oder tatsächlich vom Veranstalter so organisiert:Auf diesem Markt habe ich eine ganze Reihe Angebote gesehen, die für mich neu waren. Sei es eine Art Trödler, der allerlei „Mittelalter“-Bedarf aus alten Beständen führte oder der Stoffhändler, der nur Leinen führte und davon die verschiedensten Qualitäten, sodass alleine die Ausstellung interessant war.

Kommen wir zur „Schlammschlacht“. Womit man diesen Sommer ja immer rechnen musste, so kam es auch hier. Kaum aufgebaut begann der Regen. Als dann nach knapp einer halben Stunde unser Sonnensegel riss, und an allen Nähten zu tropfen begann war unsere Stimmung auf dem Nullpunkt.

In dieser dunklen Stunde machte sich aber mein Weib auf um Kurzerhand einen richtigen, regendichten, großen Pavilllion von Bekannten zu borgen – also mehr ein Zelt ohne Wände. Und Bingo, kaum stand das Teil gab der Himmel alles was er hatte. Wir saßen aber im Trockenen, während auf den Wegen und Hängen der Schlamm Knöchel-tief stand. Und das sage ich nicht nur so daher. Allerdings tat das der Stimmung keinen Abbruch, im Netz finden sich zahlreiche Bilder von einer Festival-ähnlichen Stimmung, von Bädern und Rutschpartien in den großen Pfützen.

Das schönste an Freisen war aber, das pünktlich am Sonntag genau das eintraf: Es war ein Sonnentag, obwohl die Wettervorhersage eigentlich anders geplant hatte. Nach einer solch nassen Angelegenheit und Nächten im Zelt, während denen der Regen gegen unsere Leinen-Zelte trommelte, war das ein ganz besonderes Geschenk. Tocken abzubauen ist ja schon schön, aber wenn die Zelte dabei auch noch trocken sind, wenn man das schon nicht mehr zu hoffen wagte, dann fühlt man sich doch gleich doppelt zufrieden.

Aus diesem Grunde bleibt uns Freisen natürlich ganz besonders in Erinnerung.

Mehr Fotos aus Freisen 2011

 

 

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4 Gedanken zu “Freisen 2011 – Schlammschlacht auf demLande

  1. Das scheint mir jetzt aber eine sehr wetterlastige Beschreibung und Rückerinnerung 😉

    Ich ergänze mal eben und finde gut zu wissen:

    Location – Der Markt in Freisen findet am direkten Rand (wörtlich zu nehmen) eines privaten Tierparks statt. Sehr schön, sehr idylisch und sehr naturnah – mit allem was dazu gehört, also auch dem Besuch von Insekten und anderen Tieren deren Gerüchen 😉

    Es liegt recht hoch mit einer wunderbaren Aussicht , sehr viel Gegend und sehr viel schöne  Landschaft – aber nicht gerade im Zentrum der Zivilisation. Der Vorteil ist wirklich die wunderschöne Gegend – der Nachteil ist, dass es für die wenigsten „ums Eck liegt“. Aber der Saarländer an sich lässt sich weder von längerer Anfahrt noch von strömendem Regen von irgendwas abhalten 😉 es waren trotz unglaublichem Wetter wirklich viele Besucher da, die unverdrossen durch den Schlamm stapfte.

    Der Mittelaltermarkt in Freisen hat für Teilnehmer einen unschätzbaren Vorteil: Die Orga !!!

    Selten haben wir  eine so nette und bemühte Orga erlebt,die sich unkompliziert und rasch um die Belange aller Teilnehmer gekümmert  hat, die auch ansonsten jeden Tag nachgefragt hat, ob alles in Ordnung ist und  gegenfalls geholfen hat. Holz wurde zu allen Lagergruppen gebracht, Toiletten und Duschwagen freundlich und regelmäßig geputzt und  nach dem Regen und der Verwandlung des Geländes in eine Schlammlache wurde innerhalb kürzester Zeit alles mit Rindenmulch aufgefüllt und gerettet, was zu retten war. Insofern mein Fazit: Alles wunderbar und  das  was nicht gut war, lag  nicht in menschlicher Hand.

     

    Markt und  Händler

    waren eine gute Mischung, es gab von viele gute Handwerker mit interessantem Mittelalterbedarf und nur ganz wenig von der üblichen Importware oder gar Esoterikmist….

    Auch unter den Gruppen war es fast überall ein entspanntes Miteinander so dass es eigentlich für fast alle Beteiligten eine sehr schöne und entspannte Veranstaltung war.

    Wir danken unsern Freunden von nobiles viri für die Einladung und die Gelegenheit daran teilnehmen zu können und hoffen auf ein gemeinsames 2012 in Freisen 😉

     

  2. Das scheint mir jetzt aber eine sehr wetterlastige Beschreibung und Rückerinnerung 😉

    Ich ergänze mal eben und finde gut zu wissen:

    Location – Der Markt in Freisen findet am direkten Rand (wörtlich zu nehmen) eines privaten Tierparks statt. Sehr schön, sehr idylisch und sehr naturnah – mit allem was dazu gehört, also auch dem Besuch von Insekten und anderen Tieren deren Gerüchen 😉

    Es liegt recht hoch mit einer wunderbaren Aussicht , sehr viel Gegend und sehr viel schöne  Landschaft – aber nicht gerade im Zentrum der Zivilisation. Der Vorteil ist wirklich die wunderschöne Gegend – der Nachteil ist, dass es für die wenigsten „ums Eck liegt“. Aber der Saarländer an sich lässt sich weder von längerer Anfahrt noch von strömendem Regen von irgendwas abhalten 😉 es waren trotz unglaublichem Wetter wirklich viele Besucher da, die unverdrossen durch den Schlamm stapfte.

    Der Mittelaltermarkt in Freisen hat für Teilnehmer einen unschätzbaren Vorteil: Die Orga !!!

    Selten haben wir  eine so nette und bemühte Orga erlebt,die sich unkompliziert und rasch um die Belange aller Teilnehmer gekümmert  hat, die auch ansonsten jeden Tag nachgefragt hat, ob alles in Ordnung ist und  gegenfalls geholfen hat. Holz wurde zu allen Lagergruppen gebracht, Toiletten und Duschwagen freundlich und regelmäßig geputzt und  nach dem Regen und der Verwandlung des Geländes in eine Schlammlache wurde innerhalb kürzester Zeit alles mit Rindenmulch aufgefüllt und gerettet, was zu retten war. Insofern mein Fazit: Alles wunderbar und  das  was nicht gut war, lag  nicht in menschlicher Hand.

     

    Markt und  Händler

    waren eine gute Mischung, es gab von viele gute Handwerker mit interessantem Mittelalterbedarf und nur ganz wenig von der üblichen Importware oder gar Esoterikmist….

    Auch unter den Gruppen war es fast überall ein entspanntes Miteinander so dass es eigentlich für fast alle Beteiligten eine sehr schöne und entspannte Veranstaltung war.

    Wir danken unsern Freunden von nobiles viri für die Einladung und die Gelegenheit daran teilnehmen zu können und hoffen auf ein gemeinsames 2012 in Freisen 😉

     

  3. Das scheint mir jetzt aber eine sehr wetterlastige Beschreibung und Rückerinnerung 😉

    Ich ergänze mal eben und finde gut zu wissen:

    Location – Der Markt in Freisen findet am direkten Rand (wörtlich zu nehmen) eines privaten Tierparks statt. Sehr schön, sehr idylisch und sehr naturnah – mit allem was dazu gehört, also auch dem Besuch von Insekten und anderen Tieren deren Gerüchen 😉

    Es liegt recht hoch mit einer wunderbaren Aussicht , sehr viel Gegend und sehr viel schöne  Landschaft – aber nicht gerade im Zentrum der Zivilisation. Der Vorteil ist wirklich die wunderschöne Gegend – der Nachteil ist, dass es für die wenigsten „ums Eck liegt“. Aber der Saarländer an sich lässt sich weder von längerer Anfahrt noch von strömendem Regen von irgendwas abhalten 😉 es waren trotz unglaublichem Wetter wirklich viele Besucher da, die unverdrossen durch den Schlamm stapfte.

    Der Mittelaltermarkt in Freisen hat für Teilnehmer einen unschätzbaren Vorteil: Die Orga !!!

    Selten haben wir  eine so nette und bemühte Orga erlebt,die sich unkompliziert und rasch um die Belange aller Teilnehmer gekümmert  hat, die auch ansonsten jeden Tag nachgefragt hat, ob alles in Ordnung ist und  gegenfalls geholfen hat. Holz wurde zu allen Lagergruppen gebracht, Toiletten und Duschwagen freundlich und regelmäßig geputzt und  nach dem Regen und der Verwandlung des Geländes in eine Schlammlache wurde innerhalb kürzester Zeit alles mit Rindenmulch aufgefüllt und gerettet, was zu retten war. Insofern mein Fazit: Alles wunderbar und  das  was nicht gut war, lag  nicht in menschlicher Hand.

     

    Markt und  Händler

    waren eine gute Mischung, es gab von viele gute Handwerker mit interessantem Mittelalterbedarf und nur ganz wenig von der üblichen Importware oder gar Esoterikmist….

    Auch unter den Gruppen war es fast überall ein entspanntes Miteinander so dass es eigentlich für fast alle Beteiligten eine sehr schöne und entspannte Veranstaltung war.

    Wir danken unsern Freunden von nobiles viri für die Einladung und die Gelegenheit daran teilnehmen zu können und hoffen auf ein gemeinsames 2012 in Freisen 😉

     

  4. Aus sicht eines Handwerk,

    der Markt war schön aufgebaut,dieses Jahr gab es deutlich mehr Ständ und mehr Besucher.

    Der Kollege Wolle (Kürschner)Hat neben mir  Leder verarbeitet,der Kollege Fritz hat Liedergesungen und die Leier gespielt.Dazu hat er Kindern das Drechseln beigebracht .Ich habe Rückenkratzer mit Wildschweinborste Hergestellt(so hart das die Leute einen Waffenschein brauchten).Bogen wurden ebenfalls gebaut und ausprobiert(ebenfalls nur mit Waffenschein,Haha)   Der Markt war ein Freundestreff,nett.

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