Bericht: Worms 2010

Dieses Jahr in Worms. Für uns das erste mal als Lageristen, waren wir doch jahrelang schon als Besucher in Worms anwesend. Im Lager von Uwe „Uger vom Hof Sueben“ wo wir beschauliche drei Tage verbrachten. Trotz ungewohnt schlechtem Wetter hatten wir und viele Besucher unseren Spaß- denn die Sonne ließ sich doch noch blicken und wir konnten zum Schluß wieder trocken abbauen….

Auf den ersten Blick ist das Wormser Lager wieder größer geworden, jetzt umspannt es die komplette Wiese des unverdient namenlosen Parks im „Wäldchen“. Lange wird es jedenfalls nicht mehr wachsen können. Unter der feuchten Witterung hat dann auch die Wiese an einigen Stellen gelitten, aber längst nicht so wie ich das gedacht hätte. Und – für Lageristen ganz wichtig – die „Dixie-Situation“ scheint sich dank Dezentralisierung entspannt zu haben. Jedenfalls kam unser Porta Potti (völlig unmittelalterlicher Zelt-Donnerbalken) nur sehr begrenzt zum Einsatz.

Ein reichhaltiger Markt, ein gewohntes Rahmenprogramm und die übliche Feldschlacht bildeten den Rahmen für eine gelungene Veranstaltung. Subjektiv war mein Eindruck, dass an den ersten beiden Tagen weniger Leute da waren (wegen des Wetters), was aber lediglich zu einer entspannten Atmosphäre beitrug. Das GEwühl lies auf sich warten. Das kam dann allerdings am letzten Tag, mit der Sonne. An Ugers Lager stauten sich die Menschen in Trauben, schließlich hatten wir auch gleich mehrere Aktionen bei der Hand, einen Schmied, einen Drechsler, zwei Spinnräder und sogar die Lagerkinder beteiligten sich mit mittelalterlichen Flecht-Techniken.

Zwei unserer Ritter nahmen dann auch bei der Feldschlacht teil, hauten sich kräftig das Eisen um die Ohren und „starben“ mehrfach in Erfüllung ihrer Pflicht.

Nur ein Schwert hab ich nicht bekommen. Leider hatte der Schmied keines in meiner Größe da…

Fotos kommen noch. Versprochen!

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