Aufbau der Stadt im Mittelalter

Typischer Grundriss einer Stadt im Mittelalter:

Stadtmauer:
Sie diente zum Schutz vor Angriffen. Außerdem besitzt sie nach allen Himmelsrichtungen ausgerichtete Stadttore, durch welche die Bewohner ein und ausgehen konnten.

Marktplatz:
Der Marktplatz diente als Versammlungsort und war zudem als Handelsort gebräuchlich. Er war das Zentrum der Stadt, zu dem jedes der einzelnen Stadttore hinführte. Die folgenden Bauwerke lagen ebenfalls im Zentrum:

  • Kirche:
    Der Glaube war im Mittelalter das Maß aller Dinge, deshalb wurde sie im Zentrum der Stadt errichtet.
  • Brunnen:
    Da in der damaligen Zeit kein Haus über einen Wasseranschluss verfügte, waren die Leute gezwungen den Brunnen als Hauptwasserquelle zu nutzen.
  • Spital (Krankenhaus):
    Das Spital diente hauptsächlich als Armenhaus und Unterkunft für Pilger.
  • Vorratsspeicher:
    Der Vorratsspeicher war für Jahre der Missernten gedacht.

Straßen:
Die Straßen waren sehr eng und leicht gebogen, um die Bewohner vor Kälte und Wind zu schützen. Die Straßen waren ungepflegt und mit Hausmüll bedeckt.

Häuser:
Für die Gärten war kein Platz mehr übrig, da die Häuser sehr eng aneinander gebaut waren. Die Dächer der Fachwerkbauten waren mit Stroh oder Holzschindeln bedeckt, und dadurch undicht, was zu Problemen beim Heizen führte. Sie hatten Balkone die meist schön verziert waren.

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